Traden mit Divergenzen

1. Divergenzen als Einstiegssignale

Traden mit Divergenzen. Zum Rüstzeug der technischen Analyse gehören Indikatoren. Divergenzen können wertvolle Forex Einstiegssignale sein.
Jeder der Indikatoren verwendet, sollte sich darüber im klaren sein, dass diese den Kursen hinterherlaufen. Nur wenige Indikatoren haben Eigenschaften wie die Divergenzen.

Divergenzen treten auf, wenn der Kursverlauf und der Verlauf des Indikators unterschiedliche Richtungen gehen.

Die besten Indikatoren um Divergenzen zu erkennen sind:
 

  • RSI – Relaitive Stärke Indikator
  • MACD – Moving Average Convergence / Divergence
  • CCI – Commodity Channel Index
  • Stochastic

Diese Indikatoren geben ihre besten Signale, wenn sie vom Kurs abweichen und Divergenzen aufbauen.

Oft ist es jedoch sehr mühselig alle Währungspaare, in den unterschiedlichen Zeiteinheiten, durchzugehen um passende Divergenzen zu finden.

Viele Trader nutzen zum auffinden von Divergenzen Trading Tools. Diese erleichtern den Arbeitsaufwand immens. Man kann sich auf die Auswertung und Analyse dieser Signale konzentrieren.

Ein Trading Tool das diese Anforderungen erfüllt ist der „Forex Divergence Dashboard Indicator“.

Forex Divergence Indikctor
Indikator für Umkehrformationen

2. Wie definiert man eine Regular Divergenz

Am häufigsten tritt die Regular (reguläre) Divergenz auf. Sie zeigt eine Abweichung zwischen Kurs und Indikator. In der Regel signalisiert dies, dass ein Trendwechsel bevorsteht.

Der Kurs markiert höhere Hochs, der Indikator tiefere Dies kündigt einen Trendwechsel vom Aufwärtstrend zum Abwärtstrend an. Man spricht von einer bärischen Divergenz.

Der Kurs markiert tiefere Tiefs, der Indikator höhere Dies kündigt einen Trendwechsel vom Abwärtstrend zum Aufwärtstrend an. Man spricht von einer bullischen Divergenz.

Die Regular Divergenz zeigt an, dass das der Bewegung zugrunde liegende Momentum nachlässt. Es können somit neue Hochs und Tiefs bevorstehen.

Man kann die Regular Divergenz nochmal in drei verschiedene Kategorien einteilen.

2.1. Regular Divergenz Kategorie 1

Regular Divergenzen der Kategorie 1 sind für jeden Trader die aussagekräftigsten Signale. Diese führen in der Regel zu guten Trading Ergebnissen.
Die Kategorie 1 Divergenzen zeigen nachhaltige Trendumkehren an.

2.2. Bärische Divergenz

Eine bärische Regular Divergenz Kategorie 1 tritt auf:

Der Kurs bildet ein neues Hoch
Der Indikator markiert ein tieferes Tief (s. Bild unten). Das zweite tiefere Hoch hat nicht genug Momentum um das vorherige Hoch zu überwinden.
Dies ist ein klarer Hinweis, dass sich das Kursmomentum verlagert. Eine Trendumkehr steht bevor.

2.3. Bullische Divergenz

Eine bullische Regular Divergenz Kategorie 1 tritt auf:

Wenn der Kurs neue Tiefs bildet
Der Indikator ein höheres Tief markiert
Das zweite höhere Tief hat nicht genug Momentum um das vorheriges Tief zu unterschreiten.
Dies ist ein klarer Hinweis, dass sich das Kursmomentum verlagert. Eine Trendumkehr steht bevor.

Diese Divergenz entsteht mit einem hohen Momentum. Es empfiehlt sich dieses Divergenz Signal noch durch einem weiteren Indikator bestätigen zu lassen. Erst dann sollte man dieses Signal als Trigger für den Einstieg in einen Trade nutzen.

3. Regular Divergenz Kategorie 2

Diese Kategorie ist eine etwas schwächere Divergenz. Aber auch diese zeigt an, dass eine Trendumkehr bevorstehen könnte.

3.1. Bärische Divergenz

Eine bärische Regular Divergenz der Kategorie 2  entsteht:

Wenn der Kurs eine Doppeltop gebildet hat.
Der Kurs hat noch etwas Momentum und könnte den Kurs fortsetzen.
Der Indikator hingegen markiert ein tieferes Hoch.
Das Kurs Doppeltop zeigt an, dass sich momentan die Bullen und Bären im Gleichgewicht befinden.

  

3.2. Bullische Divergenz

Die bullische Regular Divergenz der Kategorie 2  entsteht umgekehrt.

Der Kurs bildet einen Doppelboden (W-Formation) aus.
Der Indikator generiert höhere Tiefs.
Der Doppelte Boden zeigt an, dass hier ist ein Gleichgewicht zwischen Bären und Bullen vorhanden ist.

Das Signal ist für eine Trendwende noch etwas unsicher.

Es empfiehlt sich dieses Divergenz Signal noch durch einem weiteren Indikator bestätigen zu lassen. Erst dann sollte man dieses Signal als Trigger für den Einstieg in einen Trade nutzen

4. Regular Divergenz Kategorie 3

Die Divergenz der Kategorie 3 ist die schwächste Art. Dieses Signal ist vor allem bei unruhigen Märkten zu beobachten. Diese Divergenz bietet keine ideale Basis für ein Trading Setup. Man muss wissen, wie diese Divergenz definiert ist. Erst dann kann man diese ausschließen.

4.1. Bärische Divergenz

Eine bärische Regular Divergenz der Kategorie 3  liegt vor:

Wenn der Kurs neue Hochs erreicht.
Der Indikator kann diese nicht bestätigen. Der Indikator bleibt im Bereich des letzten Hochs stehen und bildet ein Doppeltop. Dies zeigt, dass der Momentum Verlust nicht stark genug ist um ein neues Hoch zu bilden.

4.2. Bullische Divergenz

Eine bullische Regular Divergenz der Kategorie 3  liegt vor:

Wenn der Kurs neue tiefere Tiefs
Der Indikator fällt dabei nicht unter das vorherige Tief. Er bildet einen Doppelboden.
Das nachlassende Momentum ist nicht groß genug um ein höheres Tief zu bilden.


5. Hidden (versteckte) Divergenz

Wirklich effektive ist die versteckte Divergenz. Diese stellt auch die Abweichungen zwischen Indikator und Kurs dar. Basiert jedoch auf einem Fortsetzungsmuster.

5.1. Bärische Divergenz

Eine bärische Hidden (versteckte) Divergenz erkennt man:

An den niedrigeren Hoch des Kurses
Den höheren Hochs des Indikators
Diese ist eine Bestätigung des Trends der weiterhin abwärtsgerichtet ist.

5.2. Bullische Divergenz

Eine bullische Hidden (versteckte) Divergenz  erkennt man:

An den höheren Tiefs des Kurses.
Den tieferen Tiefs des Indikators.
Diese ist eine Bestätigung des Trends der weiterhin aufwärts gerichtet ist.

In nächsten Teil besprechen wir wie man Divergenzen handeln sollte. Dazu gehört die Planung des anstehenden Trades. Wir nehmen dabei die Bollinger Bänder, den Stochastic und verschiedene Kerzenformation als Bestätigungssignal für den Einstieg zur Hilfe.

 

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