Risikomanagement beim Trading
Der einzige Leitfaden, den Sie wirklich brauchen
Inhalt
- Risikomanagement ist kein Stopp-Loss.
- Die 1%-Regel: Warum sie funktioniert
- Positionsgrößenbestimmung: Die Mathematik die wirklich zählt
- Das Risiko-Rendite-Verhältnis: Wie Gewinner, Gewinner bleiben
- Tägliche Verlustgrenzen: Der Schutzmechanismus
- Der Ausstiegsplan: Was tun, wenn nichts mehr funktioniert?
- Die Tabelle die alles veränderte
- Warum dies wichtiger ist als Ihre Strategie
- Ihre Checkliste zum Risikomanagement
- Wie viel sollte ich als Anfänger pro Trade riskieren?
- Was ist ein gutes Risiko-Rendite-Verhältnis beim Daytrading?
- Sollte ich einen festen Geldbetrag oder einen Prozentsatz für das Risikomanagement verwenden?
- Was soll ich tun, nachdem ich drei Trades in Folge verloren habe?
Du weißt bereits was passiert ist
Du hattest eine super Woche. Vier Gewinne in Folge. Dein Konto lag 8 % im Plus. Du warst voller Elan und
hattest das Gefühl alles im Griff zu haben.
Also hast du deine Position ausgebaut, weil das Setup perfekt war. Und dann hat ein einziger Trade, eine
einzige schlechte Stunde die deine ganze Woche zunichte gemacht hat.
Das ist kein Pech. Das ist ein Problem im Risikomanagement. Und die meisten Trader merken es erst,
wenn ihr Konto es ihnen anzeigt.
Das Schlimme daran ist. Risikomanagement ist nicht kompliziert. Es ist kein fortgeschrittenes Konzept,
das Hedgefonds-Managern oder quantitativen Händlern vorbehalten ist. Es ist einfache Mathematik.
Aber einfache Mathematik ist langweilig und Langeweile verkauft keine Kurse. Deshalb vermittelt sie
niemand so, wie man sie eigentlich verstehen müsste.
Die Trader, die überleben, die nach zwei, fünf oder zehn Jahren immer noch dabei sind haben alle dasselbe erkannt.
Der entscheidende Vorteil liegt nicht im Einstieg.
Der Vorteil liegt darin, wie viel man verliert, wenn man falsch liegt. Denn man wird falsch liegen. Und zwar oft.
Nur die Trader, die mit dieser Realität umgehen können, verdienen Geld.
Risikomanagement beim Trading ist kein Stopp-Loss
Lassen Sie mich gleich etwas klarstellen.
Die meisten Trader verstehen unter Risikomanagement, einen Stopp-Loss zu setzen. Man eröffnet eine Position,
platziert den Stopp-Loss irgendwo und nennt das Ganze, ich habe es gemanagt.
Das ist nur ein Teil eines viel größeren Puzzles.
Echtes Risikomanagement ist ein System. Es umfasst wie viel Sie pro Trade riskieren, wie viele Trades Sie
pro Tag tätigen, wie Sie Ihre Positionen dimensionieren, wie Sie mit Drawdowns umgehen und wie Sie Ihr
Kapital schützen, wenn Sie drei, vier, fünf Mal hintereinander falsch liegen.
Ein geplanter Ausstieg ist Teil dieses Systems. Doch ein Ausstieg ohne korrekte Positionierung ist wie ein
Sicherheitsgurt in einem Auto ohne Bremsen. Er mag Sie manchmal schützen. Aber nicht oft genug.
Wer ohne Trading-Tagebuch handelt kennt wahrscheinlich gar nicht seine tatsächlichen Zahlen. Und ohne
tatsächliche Zahlen ist das Risikomanagement nichts weiter als eine Schätzung.
Die 1%-Regel – Warum sie funktioniert
Das ist die Grundlage jedes guten Risikomanagementsystems.
Setzen Sie niemals mehr als 1-2 % Ihres Kontos bei einem einzelnen Trade ein.
Bei einem Konto mit 10.000 € Guthaben beträgt Ihr maximaler Verlust pro Trade 100 € bis 200 €.
Nicht nur gelegentlich. Bei jedem einzelnen Trade.
Das klingt langweilig. Das klingt langsam. Genau das ist der Punkt.
Bei einem Risiko von 1 % pro Trade können Sie 10 Trades in Folge verlieren und trotzdem noch 90 %
Ihres Kontos behalten.
Sie können eine katastrophale Woche erleben und sich in der nächsten Woche wieder erholen.
Sie können Ihre schwierigste Phase überstehen und gestärkt daraus hervorgehen.
Bei einem Risiko von 5 % pro Trade verlieren Sie nach fünf aufeinanderfolgenden Verlusten 25 % Ihres
Kontos. Um den Verlust wieder auszugleichen, benötigen Sie nun einen Gewinn von 33 %.
Die Rechnung wird schnell kompliziert und der Druck den Verlust wieder wettzumachen verleitet Sie zu
noch schlechteren Handelsentscheidungen.
So gehen Konten kaputt
Nicht durch einen einzigen schlechten Trade. Sondern durch die Kettenreaktion schlechter Entscheidungen,
die auf einen einzigen schlechten Trade folgen, wenn man zu viel riskiert hat.
Die 1%-Regel ist keine Empfehlung. Für einen disziplinierten Trader ist sie das Fundament,
auf dem alles andere aufbaut.
Positionsgrößenbestimmung.
Die Mathematik, die wirklich zählt
Die Kenntnis des eigenen Risikoprozentsatzes ist der erste Schritt. Zu wissen, wie man daraus die
Positionsgröße berechnet ist der zweite Schritt. Und die meisten Trader überspringen diesen zweiten Schritt komplett.
Hier ist die Formel:
Positionsgröße = Risikobetrag ÷ Abstand zum Stopp-Loss
Angenommen, Sie haben ein Konto mit 10.000 € und riskieren 1 %. Das entspricht einem Risiko von 100 €.
Ihr Stopp-Loss liegt 10 Punkte von Ihrem Einstiegspunkt entfernt. Das bedeutet, Ihre Positionsgröße
beträgt 100 € ÷ 10 = 10 € pro Punkt.
Wenn Sie mit ES-Futures handeln und 1 Punkt = 50 € ist, ist das viel zu viel. Sie müssten mit MES
(Micro E-Mini S&P 500) handeln, wo 1 Punkt = 5 € ist und selbst dann würden Sie nur 2 Kontrakte (10 € pro Punkt) kaufen.
Der Stopp kommt zuerst
Die Größe kommt an zweiter Stelle
Niemals umgekehrt.
Die meisten Trader legen zuerst die Positionsgröße fest und suchen dann einen Stopp-Loss, der sich richtig gut anfühlt.
Das ist der falsche Weg.
Dadurch ändert sich Ihr Risiko pro Trade basierend auf Ihrem Gefühl statt auf Regeln. Und wenn sich Ihr Risiko
aufgrund von Gefühlen ändert, werden Ihre Ergebnisse zufällig.
Beginnen Sie mit dem Stopp-Loss. Berechnen Sie den Abstand. Ermitteln Sie dann, wie viele Kontrakte oder Aktien
in Ihr 1%-Risiko passen. Lautet die Antwort, weniger als ein Kontrakt, passt der Trade nicht zu Ihrer Kontogröße.
Überspringen Sie ihn. Es wird eine andere Gelegenheit geben.
Das Risiko-Rendite-Verhältnis
Wie Gewinner, Gewinner bleiben
Ihr Risiko pro Trade ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist, wie viel Sie gewinnen, wenn Sie richtig liegen.
Und das immer im Vergleich zu dem, was Sie verlieren, wenn Sie falsch liegen.
Das ist Ihr Risiko-Rendite-Verhältnis und es ist der Unterschied zwischen Händlern, die die Gewinnschwelle
erreichen und solchen die profitabel sind.
Wenn Sie 100 € riskieren, um 100 € zu verdienen, beträgt Ihr Risiko-Rendite-Verhältnis 1:1. Sie müssen in mehr
als 50 % der Fälle gewinnen, um nach Abzug von Gebühren und Provisionen die Gewinnschwelle zu erreichen.
Die meisten Trader können eine solche Gewinnquote nicht dauerhaft erzielen.
Wenn Sie 100 € riskieren, um 200 € zu verdienen, beträgt Ihr Risiko- Rendite-Verhältnis 1:2. Sie müssen also
nur in 34 % der Fälle gewinnen, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Bei einer Gewinnquote von 40 % sind Sie
profitabel. Und mit 50 % haben Sie ein hervorragendes Jahr.
Sehen Sie, wie sich das alles verändert?
Sie können nicht bei jedem Trade richtig liegen. Man muss nicht einmal die meiste Zeit richtig liegen. Es ist erlaubt
kleine Verluste in Kauf nehmen und größere Gewinne erzielen. Das ist das gesamte Geschäftsmodell.
Ein stoischer Trader jagt nicht einer hohen Gewinnquote hinterher. Er managt Risiko und Gewinn so sorgfältig,
dass selbst eine Gewinnquote von 40 % beständige Gewinne generiert.
Das Casino gewinnt nicht jedes Spiel. Es gewinnt aber über Tausende von Spielen, weil die Mathematik
zu seinen Gunsten steht.
Setzen Sie sich Ihre Kursziele bevor Sie in den Trade einsteigen. Wissen Sie genau, wann Sie aussteigen,
wenn Sie richtig liegen. Wenn das Setup kein Chance-Risiko-Verhältnis von mindestens 1:2 bietet lassen
Sie es sein. Es gibt keine Regel, die besagt, dass Sie jeden Trade eingehen müssen.
Tägliche Verlustgrenzen
Der Schutzmechanismus
Hier enden die meisten Ratschläge zum Risikomanagement. Man spricht von der 1%-Regel, erwähnt vielleicht
das Risiko-Rendite-Verhältnis und belässt es dabei. Doch ein entscheidender Aspekt fehlt.
Was passiert, wenn man drei Trades hintereinander verliert? Vier? Fünf?
Ohne ein tägliches Verlustlimit ist der Verlauf vorhersehbar. Man gerät in Frustration. Man versucht krampfhaft
Verluste wieder wettzumachen. Die Setups werden riskanter die Positionsgrößen steigen und aus einem
schlechten Tag wird ein katastrophaler.
Legen Sie ein tägliches Verlustlimit fest und halten Sie sich daran
Für die meisten Trader sind 2–3 % des Kontostands ein angemessenes Tageslimit. Sobald Sie dieses Limit
erreicht haben, ist Schluss für den Tag.
Schließen Sie die Plattform. Gehen Sie, entspannen Sie sich machen Sie etwas Sport.
Das ist keine Schwäche. Das bedeutet, seine Emotionen mithilfe einer Regel zu kontrollieren, anstatt sich
auf die Willenskraft zu verlassen. Willenskraft ist begrenzt. Regeln hingegen nicht.
Und hier ist etwas das dir niemand sagt. Deine besten Trading-Tage werden sich nicht aufregend anfühlen.
Sie werden sich langweilig anfühlen. Du nimmst deine Setups wahr, managest dein Risiko, erreichst dein
Tagesziel oder dein tägliches Verlustlimit und beendest die Position. Die Spannung ist weg. Daran erkennst du,
dass es funktioniert.
Der Ausstiegsplan
Was tun, wenn nichts mehr funktioniert?
Jeder Trader durchlebt mal eine schwierige Phase. Eine Woche in der nichts funktioniert, in der der Markt
scheinbar darauf ausgelegt ist einen auszustoppen, in der die Setups einfach nicht aufgehen.
Wenn Sie vorher keinen Ausstiegsplan haben, werden Sie sich mittendrin einen ausdenken müssen. Und alle
Entscheidungen, die unter Druck getroffen werden, sind fast immer schlechte Entscheidungen.
Hier ist ein einfacher Ausstiegsplan, der funktioniert.
Ihr Eigenkapital ist um 5 % gesunken
Halbieren Sie Ihr Risiko pro Trade. Statt 1 % riskieren Sie nur noch 0,5 %. Reduzieren Sie die Anzahl Ihrer
täglichen Trades. Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf Top-Setups.
Bei einem Verlust von 10 %.
Stellen Sie den Livehandel ein. Wechseln Sie zu einem Demokonto oder beobachten Sie nur die Charts.
Überprüfen Sie Ihr Trading-Tagebuch. Finden Sie heraus, was sich geändert hat. Ist es der Markt, Ihre
Handelsstrategie oder Ihre mentale Einstellung.
Bei einem Rückgang von 15 % oder mehr
Legen Sie eine vollständige Pause ein. Mindestens eine Woche. Kommen Sie mit frischem Blick und einer
kleineren Größe zurück so lange bis Sie beweisen, dass Sie wieder konstant gute Ergebnisse erzielen können.
Hier geht es nicht darum sich selbst zu bestrafen. Es geht darum sich vor dem Teil von sich selbst zu schützen
der in schwierigen Situationen schlechte Entscheidungen trifft.
Die guten Trader der Welt haben Strategien zur Begrenzung von Verlusten. Die besten Pokerspieler der Welt
haben Stopp-Loss-Regeln für ihre Sessions. Die erfolgreichen Unternehmen haben Notfallpläne. Warum sollte das
bei Ihrem Trading anders sein?
Die Tabelle die alles veränderte
Das klingt alles gut in der Theorie. Risikomanagement funktioniert aber nur, wenn man es auch verfolgt.
Sie benötigen eine einfache Tabellenkalkulation oder ein Handelsjournal in dem diese Zahlen für jeden einzelnen
Handel erfasst werden:
Einstiegspreis
Stopp-Loss-Preis
Kursziel – Take Profit
Positionsgröße
Risikobetrag in Geld
Risiko als Prozentsatz des Kontos
- R-Multiplikator-Ergebnis (wie viele R Sie erzielt oder verloren haben)
Nach 20–30 Trades zeichnen sich Muster ab. Sie werden sehen, ob Sie tatsächlich das 1%-Risiko einhalten.
>Sie werden Ihr durchschnittliches Risiko-Rendite-Verhältnis sehen. Sie werden sehen an welchen Tagen Sie
gegen Ihre Regeln verstoßen haben und was danach geschah.
Die meisten Trader ignorieren diese Zahlen, weil sie die Wahrheit nicht sehen wollen. In Wahrheit riskieren sie
bei manchen Trades 3 % und bei anderen nur 0,5 %, basierend auf ihrem Bauchgefühl. Tatsächlich liegt ihr
Risiko-Rendite-Verhältnis eher bei 1:1, Denn Sie realisieren Gewinne zu frühzeitig. Und ihr vermeintlicher
Vorteil schwindet, sobald sie sich die Zahlen genauer ansehen.
Die Tabelle lügt nicht. Und genau deshalb brauchen Sie diese.
Warum dies wichtiger ist als Ihre Strategie
Selbst mit der besten Strategie der Welt kann man sein Konto ruinieren, wenn das Risikomanagement mangelhaft ist.
Auch mit einer mittelmäßigen Strategie kann man regelmäßig Geld verdienen, wenn das Risikomanagement
absolut einwandfrei ist.
Das ist kein Motivationsspruch. Das ist reine Mathematik.
Eine Gewinnrate von 40 % bei einem Risiko-Rendite-Verhältnis von 1:2 und einem konstanten Risiko von 1 % pro
Trade lässt Ihr Konto im Laufe der Zeit stetig wachsen.
Eine Gewinnrate von 60 % mit zufälliger Positionsgröße und ohne tägliche Limits führt hingegen unweigerlich zum
Totalverlust. Ein schlechter Tag, ein emotionaler Tiefpunkt, ein – „Nur dieses eine Mal gehe ich eine größere Position“
– und schon sind monatelange Gewinne dahin.
Die meisten Trader scheitern nicht, weil sie keine guten Einstiegspunkte finden. Sie scheitern, weil sie zulassen,
dass aus einem schlechten Trade fünf schlechte Trades werden, aus einem schlechten Tag ein schlechter Monat,
oder dass eine emotionale Entscheidung wochenlange Disziplin zunichtemacht.
Risikomanagement macht den Unterschied. Und es ist das langweiligste, unspektakulärste und gleichzeitig
profitabelste, was Sie je lernen werden.
Ihre Checkliste zum Risikomanagement beim Trading
Drucken Sie dies aus. Legen Sie es neben Ihren Bildschirm. Befolgen Sie es bei jedem einzelnen Handel.
- Vor dem Trade: Kennen Sie Ihr Stopp-Loss-Niveau. Berechnen Sie die Positionsgröße anhand des Stopp-Loss-Abstands: Stellen Sie sicher, dass das Risiko 1 % oder weniger beträgt.
- Einstieg: Setzen Sie den Stopp-Loss sofort. Kein, ich füge ihn gleich hinzu. Es geht mit dem Eintrag weiter.
- Während des Handels: Verringern Sie Ihren Stopp-Loss nicht, es sei denn die Marktstruktur hat sich zu Ihren Gunsten verändert. Erweitern Sie Ihren Stopp-Loss niemals.
- Ausstieg: Erreiche dein Take Profit oder du wirst ausgestoppt. Keine Improvisation.
- Nach dem Handel: Trage jeden einzelnen Handel in dein Journal ein.
- Tagesende: Überprüfen Sie Ihre tägliche Gewinn- und Verlustrechnung. Wenn Sie Ihr tägliches Verlustlimit erreicht haben, ist Schluss.
- Wochenende: Überprüfen Sie Ihre Zahlen. Halten Sie sich an Ihre Regeln? Wie hoch ist Ihr tatsächliches Risiko-Rendite-Verhältnis?
Das ist alles. So funktioniert das System. Es ist nicht glamourös. Es ist nicht aufregend. Aber es funktioniert.
Wie viel sollte ich als Anfänger pro Trade riskieren?
Beginnen Sie mit 0,5 % bis 1 % Ihres Kontos pro Trade. So haben Sie genügend Spielraum, um zu lernen,
ohne Ihr Kapital zu riskieren.
Sobald Sie eine Erfolgsbilanz vorweisen und Konstanz beweisen, können Sie auf 1–2 % erhöhen. Die meisten
erfolgreichen Trader setzen jedoch unabhängig von ihrer Erfahrung nie mehr als 2 % pro Trade ein.
Was ist ein gutes Risiko-Rendite-Verhältnis beim Daytrading?
Ein Gewinnverhältnis von mindestens 1:2 ist bei den meisten Daytrading-Strategien Standard. Das bedeutet,
dass Sie für jeden eingesetzten Dollar einen Gewinn von zwei Dollar anstreben.
Einige Setups bieten ein Verhältnis von 1:3 oder höher, und diese sollten priorisiert werden. Alles unter 1:1,5 ist
in der Regel nicht lohnend, da die Berechnung eine unrealistisch hohe Trefferquote erfordert.
Sollte ich einen festen Geldbetrag oder einen Prozentsatz für das Risikomanagement verwenden?
Verwenden Sie immer einen Prozentsatz Ihres aktuellen Kontostands. Ein fester Geldbetrag skaliert nicht mit der
Größe Ihres Kontos.
Wenn Ihr Konto wächst, kann ein Risiko von 100 € zu konservativ sein. Wenn Ihr Konto schrumpft, kann ein
Risiko von 100 € zu hoch sein.
Ein prozentuales Risiko sorgt für ein proportionales Engagement und überschaubare Verlustausfälle.
Was soll ich tun, nachdem ich drei Trades in Folge verloren habe?
Halten Sie inne und analysieren Sie Ihre Situation. Drei Verluste in Folge könnten bedeuten, dass die
Marktbedingungen nicht zu Ihrer Strategie passen, Ihre Ausführung nicht mehr optimal ist oder Sie zu
überstürzt handeln.
Legen Sie mindestens 30 Minuten Pause vom Bildschirm ein. Überprüfen Sie die drei Trades in Ihrem
Trading-Journal. Wenn Sie Ihr tägliches Verlustlimit erreicht haben, beenden Sie den Handel für heute.
Es ist immer besser morgen mit klarem Kopf zurückzukehren als am Nachmittag noch Rache-Trades durchzuführen.
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